Archive for Januar 2012|Monthly archive page

Previewing the Week: 29. Januar bis 4. Februar

I’m back! Und etwas verspätet als gewohnt, aber eben besser spät als nie, gibt es nun eine kleine Vorschau auf die nächste Woche und was uns in der Welt der TV-Serien und um Rahmen dieses Blogs erwartet. Ich hoffe, ihr habt euch nicht von meiner gewissen Untätigkeit der letzten Tage anstecken lassen und seid auch in Zukunft weiter diskussionsbereit, wenn wir hier wieder mit interessanten Themen loslegen. Ich kann noch nicht genau sagen, ob ich zu den Donnerstags-Comeys wirklich noch einen nachträglichen Blogeintrag zustande bekommen, zur Not müssen wir diese dann am Freitag, wenn es wieder neue Episoden gibt, mit besprechen.

Darüber hinaus steht uns wieder eine recht ruhige Woche bevor, aber übers reine TV-Programm hinaus, versuche ich die Woche dennoch interessant zu gestalten:

  • Am gestrigen Sonntag bereits ist bei HBO „Luck“ endlich an den Start gegangen, ich hoffe dazu eine Review spätestens in den nächsten Tagen am Start zu haben, bin aber bisher noch nicht zum Schauen gekommen. Bis dahin lege ich allen aber gerne Alan Sepinwalls enthusiastische (spoilerfreie) Review der Serie ans Herz.
  • Zu „Good Wife“ folgt die Review zur aktuellen Episode natürlich auch noch, wahrscheinlich steht diese morgen auf dem Programm.
  • Darüber ist diese Woche für myFanbase wieder einmal die Quotenanalyse fällig, das heißt Zahlen recherchieren und Rückschlüsse daraus ziehen.
  • Am Mittwoch steht zudem die nächste „Deadwood“-Review auf dem Plan.

Ich wünsche allen meinen Lesern also einen guten verspäteten Wochenstart und ich hoffe, wir lesen uns hier öfters!

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Chuck: Chuck Versus Sarah & Chuck Versus the Goodbye

Nach einer tagelangen Abwesenheit, bedingt zunächst durch technische Ausfälle und dann durch eine freiwillige Abstinenz, um den Anlass des „Chuck“-Serinfinales spoilerfrei zu begehen, erwacht nun mit dem Link zu den letzten Reviews einer meiner absoluten Lieblingsserien der Blog endlich wieder zum Leben. Also hier erstmal die Texte zu „Chuck Versus Sarah“ und „Chuck Versus the Goodbye„, die aber eigentlich ein letzter langer Liebesbrief an die Serie als solche sind. Weiterlesen

Marathons oder Einzeletappen, welcher Serientyp bis du?

Die TV-Newslage ist momentan eher dürftig und beim Gedanken daran, kann ich mir die ein oder andere LANGWEILIG – Bemerkung nicht verkneifen (zumal diese Phrase in unserem Haushalt momentan auch mal wieder überpräsent ist), aber zum Glück ist auf Leute wie Todd VanDerWerff Verlass, in solch eine laue Phase Themen zum Austauschen hineinzuwerfen. Denn der veröffentlichte just heute einen Artikel namens In defense of slow TV (wieder einmal mit einer großartigen Diskussion unter den AV-Club-Nutzern darunter), der mir in vielen Aspekten weitestgehend aus der Seele spricht.

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Justified: Cut Ties

Die erste Episode der neuen Staffel von „Justified“ hat mich jetzt zwar nicht unbedingt enttäuscht zurückgelassen, aber mich auch noch nicht wieder so richtig ins neue Geschehen hineingezogen. Das ist dafür „Cut Ties“ sehr gut gelungen. Weiterlesen

Nachtrag: Happy Endings, Suburgatory und Up All Night

Besser spät als nie, hier folgen die versprochenen Reviews zu den aktuellen Episoden der Comedy-Serien „Happy Endings“, „Suburgatory“ und „Up All Night“:

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Deadwood: Reconnoitering the Rim & Here Was a Man

Es war so nicht geplant, aber ich habe mich nach dem Schauen der 3. Episode von „Deadwood“ dazu entschieden, diese erst gemeinsam mit der denkwürdigen „Here Was a Man“-Folge zu behandeln, die für die Serie einen ersten absoluten Höhe- aber auch Wendepunkt darstellt. Es fiel mir einerseits, unheimlich schwer die Ereignisse davor ohne das Ziel, auf was sie unweigerlich hinsteuern zu betrachten und vor allem spoilerfrei auf diese einzugehen.

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Chuck: Chuck versus the Bullet Train

Meine vorletzte aktuelle Review zu „Chuck“, da wird man doch gleich ganz nostalgisch. Bevor wir uns aber dem sicherlich bevorstehendem bittersüßen Ende der Serie zuwenden, gibt es noch ein wenig zu „Chuck versus the Bullet Train“ zusagen. Weiterlesen

Einschub: Homeland und ganz viel Chuck

Eigentlich gibt die aktuelle TV-Newslage nicht wirklich einen neuen Einschub her, aber allein die Tatsache, dass der AV Club sein neuestes detailiertes Showrunner-Interview mit Alex Gansa über „Homeland“ getätigt hat, ist einen eigenen Post wert. Also ohne lange Vorrede, auf zu den Links:

Und nun entschuldigt mich kurz, ich werde die nächste Zeit nutzen um endlich meine Gedanken zu den nächsten beiden „Deadwood“-Episoden zu Papier zu bringen.

Previewing the Week: 22. bis 28. Januar

Auch wenn bei mir gerade noch das Muppet-Fieber herrscht (denn es gibt nur wenig Großartigers, als zwei begeisterte Kinder-Muppet-Fans die im Kino aus voller Lunge „Jetzt tanzen alle Puppen“ singen, kombiniert mit den Lachtränen bei uns Erwachsenen beim herrlichen „Flight of the Conchord“-haften Song „Man or Muppet“), ist es Sonntag abends doch wieder einmal Zeit, sowohl zurück als auch voraus zu blicken. Der Neuigkeitenzirkus ist nach dem Ende der TCA merklich langsamer geworden, so bleibt also weniger wirklich Wichtiges zu berichten, dafür ist auf das Internet in Bezug auf amüsante Fundstücke aber dennoch immer Verlass:

  • Der beste Beweis, warum das Internet Spaß macht: Sterling Archer Draper Pryce
  • Für die Hardcore-„Justified“-Fans, Slashfilms und seineszeichens David Chen (manchen vielleicht bekannt von den Tobolowsky Files) veranstalten einen Podcast zu jeder einzelnen Episode, in der ersten Ausgabe ist Myles McNutt (Cultural Learnings) zu Gast
  • Und der heutige Abend wird hier in der Casa wohl mit diesem Podcast versüßt werden

Die nächste Woche wird in Sachen TV eher von der ruhigen Sorte, was hoffentlich etwas Zeit zum Aufholen diverser Projekte mit sich bringt.

  • Am heutigen Sonntag werden die letzten beiden Episoden der kurzlebigen NBC-Krimiserie „Prime Suspect“ ausgestrahlt. Ich selbst habe die Show durchaus genossen, der Verlust wird sich nach diesen 13 Episoden aber dennoch verschmerzen lassen.
  • Am Montag kehrt „Hart of Dixies“ aus der Winterpause zurück, welches mein erklärtes Guilty-Pleasure-Projekt dieser Saison ist.
  • Am Mittwoch gibt es eine Preview auf „Touch“, die aber wohl ohne mich als Zuschauer ablaufen wird.
  • Und am Freitag kehrt hier im deutschen TV endlich die „Heute Show“ wieder aus der gefühlten ewig andauernden Winterpause zurück (vorallem dank der vielen Steilvorlagen aus der Politik) und in den Staaten geht „Chuck“ mit einer Doppelfolge zu Ende.

Und für zum Abschluss kann ich es mir nicht verkneifen, das hier noch einzubinden:

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Einschub: Treme, Josh Schwartz und Martin Starr

Wirklich News gab es in den letzten beiden Tagen nicht viele zu vermelden, zumindest nicht aus dem Bereich der Serienlandschaft, der von uns hier von Interesse ist. Aber legen wir los mit den aktuellsten Fundstücken aus den weiten Welten des Internets:

  • „Treme“ wird erst im Herbst bei HBO mit der 3. Staffel laufen (soviel zu den Spekulationen meinersets, dass es im Sommer gemeinsam mit „True Blood“ gesendet wird).
  • Josh Schwartz sagt Auf Wiedersehen zu den „Chuck“-Fans.
  • Nettes Interview mit Martin Starr zu „Save the Date“, der Komödie die er gemeinsam mit Lizzy Caplan und Alison Brie abgedreht hat. Ich kann mich zwar die ganze Zeit nicht des Eindruckes erwehren, dass hier Roman mit einem Unwissenden über die Differenzen zwischen SciFi und Fantasy unterhält („Dragons are fantasy.“)
  •  Und wenn man mal wieder etwas mehr Zeit hat, Gregory Ellwood nimmt sich in diesem Artikel The Bigger Picture: What happens when we find „The Line“ as viewers? einem Thema an, welches mir selbst immer wieder neu bewusst wird und zu dem ich selbst ebenfalls ein spezielles Verhältnis habe. Hier geht es im konreten Fall um die viel zu oft viel zu voyeristische Darstellung von Vergewaltigungen, sowohl im Kino als auch im TV. Als Beispiel hält dafür natürlich aktuell Lisbeth Salander und ihre brutale Vergewaltigung her. Da genau diese Szene der Grund ist, warum ich beide Filme nicht gesehen habe und wohl auch nicht ansehen werde, kenne ich die Problematik gut. Ich selbst habe große Probleme mit dieser Form der Gewalt (wobei ich mich da nicht unbedingt nur auf die krasseste Form in Bezug auf Frauen beziehe). Ist sie zu realistisch un zu nah an dem, was man selbst im schlimmsten Falle erleben könnte, bin ich einfach nicht in der Lage mich dem auszusetzen. An der Stelle ist meine Vorstellungskraft zu ausgeprägt. Ist die Gewalt eher stilisiert und abstrakt (wie ich es oft in Martin Scorsessee Streifen empfinde), komme ich damit schon bessser zurecht, aber sobald ich das Gefühl habe, die Gewalt ist eher eine Art von Coolness-Wettbewerb, verliere ich jeglichen Respekt vor dem Werk (deshalb auch mein gespaltenes Verhältnis zu Tarantino). Besonders wichtig finde ich aber den Punkt im Artikel, in dem der Autor darauf eingeht, dass das Zensursyste völlig kaputt ist, wenn eine brutale Vergewaltigung einen Jugendfreigabe erhält, während normaler, zärtlicher Sex sofort zu einer FSK 18 Freigabe (zumindest in den USA) führt. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, wie man als Gesellschaft damit leben kann, dass man der Jugend brutale Gewalt (auch sexueller Natur) zeigen kann, aber eben keinen einvernehmlichen Sex. Was erwartet man denn, wie sich deren Verhältnis zum Sex entwickelt?
  • Und zum Schluss noch in eigener Sache, wie in diesem Post bereits angemerkt, muss ich ein paar Blog-Beiträge zu Serien um ein paar Tage verschieben und mit „Deadwood“ geht es wahrscheinlich heute abend weiter.