„Chuck“ und das Verhältnis zu Mittelmäßigkeit

Es hat eine Weile gedauert, aber ich habe es doch nicht geschafft die beiden „Chuck“-Episoden, die über die Feiertage ausgestrahlt wurden vor der neuen Folge von  dieser Woche zu sehen und zu bewerten (hier der Link zur Review von „Chuck Versus the Santa Suit„, die zu „Chuck Versus the Baby“ folgt) und beim Schreiben dieser Reviews ist mir mal wieder aufgefallen, dass das strenge Bewerten Episode für Episode immer wieder seine Nachteile hat, besonders bei diesen Serien, die irgendwo in der Mittelmäßigkeit feststecken und nur gelegentliche Ausreißer, ob nach oben oder unten haben, die einen selbst aus seinen eingefahrenen Pfaden ausbrechen lassen und neue thematische Aufhänger bieten. Einer der Gründe für diesen Blog war es, mehr Möglichkeiten jenseits der festen Struktur von Episodenreviews, Staffelreviews und inhaltlichen Kolumnen zu finden. Zwar bietet myFanbase mit seinen vielen Specials durchaus einige Möglichkeiten, themenübergreifend zu schreiben aber meist kommen doch die Fragen zu einem ganz anderen Zeitpunkt, als das jeweils anstehende Special auf.

Warum kommen mir aber gerade bei „Chuck“ diese Gedanken? Das liegt sicher an meinem besonderen Verhältnis zur Serie, über die ich erst so richtig meine Leidenschaft für das Schreiben über TV-Serien entdeckte. Wenn ich an meine Review zur denkwürdigen Episode „Chuck Versus the Colonel“ zurückdenke, wo die Gedanken und Superlativen geradezu aus mir herausgeströmt sind und ich glücklich war, mit myFanbase ein Ventil für diese Gedanken gefunden zu haben, dann wird mir ganz warm ums Herz.

Mittlerweile erwische ich mich aber dabei,  immer öfter Formulierungen in meinen „Chuck“-Reviews zu verwenden wie: „Zwar machen die Storys wenig Sinn und die Action war auch schon mal besser, aber die Charaktere machen mich immer noch ganz warm und wuschig rund ums Herz, also ist irgendwie alles gut“, oder so ähnlich. Und das sind eigentlich genau diese Dinge, die mich die kritischen Bewertungen bei anderen immer erst einmal mit einer gehörigen Skepsis betrachten lassen. Zum einen zeigt es mir, dass, so gerne ich es tue, mein Reviewschreiben doch immer noch sehr auf Amateurniveau ist, einfach weil mir dieser letzte Funken an Kreativität und Einfallsreichtum fehlt, um eben solche Texte, die eigentlich immer wieder das Gleiche aussagen, mit Abwechlsung aufpeppen zu können. Ich habe mittlerweile ein recht hohes Vertrauen in mein kritisches Auge, darauf zu erkennen, was funktioniert und was nicht, welche Absichten oftmals dahinter stecken und ob diese adäquat umgesetzt wurden. Und bei einer thematisch reichen Serie wie „Mad Men“ ist es dann auch kein Problem einen spannenden Text daraus zu zaubern, bei den weniger tiefgründigen Serien ist das dann aber doch auf Dauer gar nicht so leicht.  Was machen wir also mit den Serien, die die Woche-zu-Woche-Behandlung eigentlich streng genommen gar nicht verdienen? Man kann ja nicht jeden Text mit einem Disclaimer beginnen, der klarstellt das man sich dessen bewusst ist, dass natürlich eine 9-Punkte-„Chuck“-Folge nicht auf dem gleichen Niveau liegt wie „The Suitcase“.

Zum einen müssen wir auf unsere verschiedenen Geschmäcker mit Respekt reagieren und wissen, dass man auch eine sogenannte Guilty Pleasure Serie durchaus loben kann, ohne die Perspektive fürs große Ganze zu verlieren. Ich kann „Vampire Diaries“ guten Gewissens in die Top-3 der Network-Drama-Serien befördern, ohne meine Glaubwürdigkeit zu verlieren, denn ich bin in der Lage diese Entscheidung stichfest zu begründen. Und ich kann eine seltsame Schwäche für „Hart of Dixies“ haben, ohne zu vergessen, dass die Serie eigentlich großer Mist ist.

Kommen wir aber zurück zu „Chuck“ und den Gedanken, der diese etwas zusammenhangslose Gestammel ausgelöst hat. „Chuck“ war einmal eine richtig großartige Serie, in Staffel 2 hätte ich mit Leib und Seele darum gekämpft, sie zu den ganz Großen zu zählen. Niemand hatte diese Mischung aus purem Glück beim Zusehen, ehrlichen Emotionen und herrlichem Blödsinn so perfektioniert wie die Show um den Nerd mit dem Supercomputer im Hirn. Auch heute noch, mit einigem Abstand und zweieinhalb mittelprächtigen Staffeln auf dem Buckel stehe ich dazu, dass diese spezielle Staffel zu meinen absoluten All Time Favorites gehört und ich dabei keinerlei Abstriche machen muss. Aber danach hat man diese Genialität niemals mehr erreicht und jemand der sie nur aus den späteren Jahren kennt, wird wohl nicht nachvollziehen können, warum damals tausende Fans Subways Sandwiches kaufen gingen um die Show vor dem Absetzungstod zu retten. Die Tatsache, dass man (sprich ich) auch heute noch in der Lage ist trotz mittelmäßigem Plotting und manchmal schrecklicher Umsetzung mit der Serie derart mitzufühlen liegt auch in dem damals erworbenen emotionalen Band zwischen diesen Fans und der Serie. Ich gehöre zur Schule der TV-Zuschauer, bei dem organische Charakterentwicklungen immer den obersten Stellenwert einnehmen wird und darin war „Chuck“ eigentlich meist sehr gut, zumindest was seine drei Protagonisten angeht. Und so hat sich, trotz einiger dunkler, inhaltlicher Phasen der Serie, mein Verhältnis zu den Figuren, die eben auch von sehr überzeugenden Darstellern verkörpert werden, intakt erhalten. Aber es bleibt das Bewußtsein, dass man von außen betrachtet viel Energie und Leidenschaft auf ein Programm verwendet, welches die besten Zeiten bereits lange hinter sich hat. Man kann dies nicht immer wieder einzeln herausstellen, sondern nur hoffen dass der Leser mit der Zeit ein gewisses Verhältnis zum eigenen Geschriebenen entwickelt und die verschiedenen Ausrichtungen des Geschmacks zueinander ins Verhältnis setzen kann. Was übrigens ein weiterer Auslöser für den Versuch, eines mehr auf mein persönliches Profil als „Kritiker“ zugeschnittenen Formats einmal auszuprobieren.

Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr Serien, die ihr innig liebt, von denen ihr aber rein objektiv betrachtet wisst, dass sie diese Liebe vielleicht gar nicht (mehr) verdient haben? Oder seid ihr in der Lage, Guilty Pleasure Shows nur als solche zu betrachten?

11 comments so far

  1. Alex on

    Mir würde da jetzt eigentlich nur „Dr. House“ einfallen. Ich habe die Serie am Anfang geliebt, aber leider ist es mittlerweile einfach immer nur das Gleiche! Wirklich schade, da ich House als Person einfach grandios finde🙂

  2. moo talaei on

    Ui, da wirfst du gleich wieder mehrere komplizierte Themen in den Raum…

    @Review-Schreib-Problematik: Ich glaube, da liegt das eigentliche Problem (zumindest bei mir) nicht in der Mittelmäßigkeit, sondern vielmehr in der Kontinuität einer Serie in Bezug auf ihre Schwächen (oder auch Stärken). Denn viele Serien machen einfach immer wieder dasselbe falsch bzw. hapert es im Storytelling immer wieder an denselben oder ähnlichen Stellen, daher ist’s so schwierig, auch auf Dauer was „Geistvolles“ darüber zu schreiben, weil man eben nicht zum zigsten Mal dasselbe erzählen will. Und Chuck gehört halt mit seinen Logik-Problemchen eben auch dazu. Und bei Serien, die (fast) alles richtig machen, geht’s mir oft genauso, weil sie das, was sie richtig gut können, eben immer wieder auf genau die gleiche Art richtig gut machen. Wobei du sicherlich Recht damit hast, dass es bei „tiefgründigeren“, komplexeren Serien einfacher ist, anständige Reviews zu verfassen. Nur dass ich eben Mittelmäßigkeit nicht automatisch mit wenig Tiefgründigkeit gleichsetzen würde. Bei Chuck ist ja auch nicht der mangelnde Tiefgang das wirkliche Problem, oder? Wobei ja meine Meinung zu Chuck mit der von Kritikern (dich eingeschlossen) oft nicht übereinstimmt. Fand zum Beispiel S2 gar nicht soooo viel überragender als den Rest, Intersect Morgan überhaupt nicht so schlimm, wie alle meinten und die Secret Santa-Folge letztens stellenweise wiederum echt cringeworthy.

    @Bewertungsproblematik: Da ich’s ohnehin in vielen Fällen wahnsinnig schwierig finde, Serien qualitativ miteinander zu vergleichen (vor allem Comedies mit Dramen), weil es ja oft auch ganz unterschiedliche Aspekte sind, die sie so gut (oder schlecht) machen, ist’s für mich eigentlich selbstverständlich, dass Episodenbewertungen immer nur im Vergleich miteinander beurteilt werden sollten. Eine 9/9-Chuck-Folge hat dann eben das Beste aus Chuck rausgeholt, was geht, während eine 5/9-Folge für Chuck-Verhältnisse eher mittelprächtig ist. Da jetzt direkt auf qualitative Gleichwertigkeit mit einer gleich bewerteten Folge einer völlig anderen Serie rückzuschließen, würde mir persönlich nie in den Sinn kommen. Sonst müsste ich ja im Grunde jeder Breaking Bad-Folge volle Punktzahl geben. Gibt aber natürlich immer so Banausen (vor allem beim AV Club), die’s nicht raffen, dass irgendetwas Seichtes zur Abwechslung auch mal ne gute Note kassieren kann, ohne dass es gleich bedeutet, dass die Folge jetzt besser war als die durchschnittliche Folge von MM oder BB.

    @Guilty-Pleasure-Serien: Hab ich in der Form eigentlich nicht (mehr). Werde zwar Dinge wie DH und House bis zum bitteren (da baldigen) Ende gucken, weil mich da bestimmte Charaktere noch an der Stange halten bzw. weil ich bei House immer noch auf die immer wieder, wenn auch immer sporadischer auftretenden Geniestreiche hoffe, aber so richtig „pleasure“ (geschweige denn innige Liebe) kommt da eigentlich schon seit ner ganzen Weile nicht mehr auf. Und „Modern Family“ hat jetzt zwar in S3 etwas abgebaut, macht aber immer noch so viel richtig und bringt mich so oft zum Lachen, dass ich damit (noch?) kein großartiges Problem habe, auch wenn ich befürchte, dass das Standalone-Folgen-Konzept nicht ewig so gut funktionieren wird. Von daher kann ich nicht wirklich mit Guilty-Pleasure-Serien dienen. Es sei denn die ganzen „X, Y & Co“-Zoosendungen auf allen möglichen öffentlichen Kanälen zählen, da bleib ich nämlich beim Durchzappen echt IMMER hängen.😀 Ansonsten würden mir wahrscheinlich deutlich mehr musikalische Beispiele einfallen…

    • tvaddictfromgermany on

      Was du zu den Reviews ansprichst, dass gar nicht die Mittelmäßigleit sondern die Konstanz in den Stärken und Schwächen ein großes Problem ist, klingt wirklich einleuchtend. Es ist eben arg schwierig, immer wieder die gleichen Fakten in neue Worte zu fassen. Und ja, ich meine mit weniger tiefgründig auch nicht automatisch mittelmäßig, „Chuck“ war nie tiefgründig aber dennoch oft gut. Auch sowas wie „Doctor Who“ ist selten wirklich tief, aber oft richtig klasse unterhaltsam. Aber mittlerweile ist „Chuck“ für mich eben aus dieser Phase raus, aber ich hab doch auch den inneren Ehrgeiz, nachdem ich nun soviel zur Serie geschrieben habe, da auch die letzten paar Folgen noch dran zu bleiben.

      Ich hab bei den meisten Serien mittlerweile auch einigermaßen raus, irgendwann dann eben doch auszusteigen, wenn sie mich nicht mehr reizen und das Vergnügen aus dem pleasure eben nicht mehr gegeben ist, aber ein paar wenigen bleibe ich dann doch treu. Neben „Chuck“ würde ich da mittlerweile auch noch HIMYM einordnen, da ich die meistens doch eher schlecht bis mittelmäßig finde, aber es doch nicht schaffe auszusteigen.

  3. Ringworm on

    Eines vorweg: „Chuck“ habe ich nie gesehen – bis auf die Pilotfolge. Die dafür aber drei- bis viermal im Verlauf der letzten Jahre. Hat mich einfach nie so angesprochen als dass ich unbedingt weiterschauen müsste.

    @Review-Schreib-Problematik: Das Gefühl zu haben, irgendwie immer dieselben Dinge zu schreiben, gibt es bei vermeintlichen Qualitätsserien auch. Ich habe da echte Probleme bei „Breaking Bad“, wenn ich mehrere Reviews ohne allzu große Pause (klein: eine Woche oder noch weniger) hintereinander schreibe. Bei anderen Serien kann ich’s nicht zu 100% beurteilen, da ich dazu eh nix Ausführliches schreibe, kann mir aber gut vorstellen, dass man auch da gewisse Anstrengungen unternehmen muss, um sich nicht andauernd zu wiederholen. Bei einigen anderen Kritikern entwickeln sich dann regelrechte Insider, die voraussetzen, dass man sich die anderen Reviews (z.B. zu vorangegangenen Episoden) von ihnen auch durchgelesen hat, was sicherlich eine Lösung sein kann. Man geht auf gewisse Dinge halt einfach nicht mehr so ausführlich ein als auf andere. Ist dann aber für Neu-Leser u.U. schwierig.

    @Bewertungsproblematik: Schwierig. Ich könnte da jetzt nicht behaupten, ein einheitliches Bewertungsschema zu haben, sei es, dass 9/9-Bewertungen untereinander vergleichbar sind, oder dass ich Serien/Filme/whatever immer ausschließlich anhand ihrer Möglichkeiten bewerte. Ist bei mir ziemliche Gefühlssache und entsteht auch immer recht spontan.

    @Guilty-Pleasure-Serien: „Innig lieben“? Nein. Aber man guckt halt bestimmte Serien, weil sie mal gut waren bzw. man sie für gut befand, aus dem einfachen Grund, dass was extrem Gutaussehendes mitspielt und die Serie zumindest mittelmäßig ist o.ä.
    „The Simpsons“ ist in den wenigsten Fällen noch wirklich richtig gut, hat aber ein paar wenige geniale Momente, auf die ich dann gern warte. Die könnten noch 20 Staffeln produzieren und ich würde jede einzelne Episode sehen. „The Office“ ist auch so ein Fall von „jetzt habe ich die Serie schon so lange verfolgt, jetzt kann ich auch bis zum Schluss dabei bleiben“. „House“ werde ich wohl auch bis zum bitteren Ende schauen, weil man vereinzelt immer mal wieder gute Episoden raushaut (auch wenn ich grad erst bei 7×08 oder so bin und es momentan auch wieder auf Eis liegt, weil andere Serien Vorrang haben). „Ghost Whisperer“ halt wegen JLH, bin da aber auch froh, wenn ich nach meinem momentanen Marathon endlich alle Folgen gesehen habe und das Kapitel schließen kann (und ja, ich werde mir die Serienadaption von „The Client List“ natürlich auch ansehen!). „Dexter“ ist Mist, S6 werde ich aber trotzdem irgendwann (wenn die dt. Synchro da ist) mal schauen, dann aber vor allem deshalb, weil ich das mit jemandem zusammen gucke, der deutlich mehr Spaß an der Serie hat. „Sons of Anarchy“ wegen ein paar cooler Momente hat auch hier und da seinen Reiz – wenn man’s am Stück schaut (liegt momentan auch auf Eis).
    Woran ich seltsamerweise ziemlichen Spaß habe, ist „The Biggest Loser“. Schrecklich manipulativ (halt Reality-TV in Reinstform), aber mir gefällt’s, keine Ahnung warum. Ich mag so Transformationszeugs einfach, siehe die ganzen „Made“-Geschichten und was es da sonst noch alles gibt. Da werden die richtigen Knöpfe gedrückt, auch wenn ich weiß, dass die Show realitätsferner und gehörig inszenierter Schwachsinn ist. Wenn, dann könnte man das am ehesten als „Guilty Pleasure“ bezeichnen, beim Rest hält sich das „Pleasure“ mittlerweile in Grenzen.

    • tvaddictfromgermany on

      Wobei ich beispielsweise bei „Mad Men“ immer einen Aufhänger für einen Text gefunden habe, einfach weil man da durch die 60er-Referenzen, die vielen verschiedenen Charaktere und deren Sichtweisen, die man aber nie so wirklich einzuschätzen weiß und durch die vielen Erzählarten (von Melodrama bis hin zur Farce ala „Hide the Blankenship“ oder „Guy Walks into an Advertising Agency“) so viel Abwechslung zur Auswahl hatte, dass es einfach richtig viel Spaß macht. Wobei ich ja eh eine Schwäche dafür habe, irgendwo was gesellschaftlich-moralisches oder was philosophisches zu Suchen und in den text einzubauen, weil mir das einfach Spaß macht. Genauso dankbar ist „Community“, weil es durch die vielen Genres, die es ausprobiert immer neue Aufhänger bietet. „Breaking Bad“ ist ja was die High-Profile-Serien immer so ein wenig meine Achillesverse, da bleib ich immer auf diesem resepktvollen Abstand. Ich frag mich ja auch, ob das damit zusammenhängt, dass ich immer ein bis zwei Staffeln hinterher bin und es dann bereits diesen Erwarzungsdruck gibt, es eben richtig gut finden zu müssen (das, und die Spoilerproblematik halt.)

      @Bewertung
      Ich finde es dabei immer total wichtig, dass der Autor als solcher erkennbar ist, damit man es eben mit dessen Meinung vergleichen kann. Ich denke ja auch, dass ich die Differenzen zwischen euren und meinen Geschmäckern ganz gut einschätzen kann, weil ich ja halbwegs weiß, wo eure Schwerpunkte liegen.

      @Guilty Pleasure
      Soviele habe ich (siehe meinen Kommentar dazu oben) davon nicht, die ich wirklich so lange durchhalte. Dafür hab ich diese Season einiges angefangen, was ich wohl spätestens zum Ende der Staffel absetzen werde. Ich schaue aus mir selbst unerfindlichen Gründen doch immer noch „Revenge“, obwohl es wirklich nichts anderes als „Falcon Crest“ in modern ist, „Hart of Dixies“ dagegen finde ich ja eigentlich einerseits total schlecht (an manchen Stellen ist es wirklich nur noch zum Fremdschämen) aber irgendwie mag ich es in seiner Schlechtigkeit sogar. Die ganzen neuen Comedys sind bei mir alle so in einem Vakuum, „Up All Night“ mag ich weil Will Arnett als Stay-At-Home-Daddy so herrlich normal ist, „Suburgatory“ hat einen netten Nebencast, aber wenn sich davon keine auf Dauer steigert, bin ich da auf Dauer auch raus. An Reality-TV kann ich aber echt gar nicht ran, das geht einfach nicht.

      • moo talaei on

        Hast du BB S4 denn jetzt eigentlich schon geguckt? Oder hast du das noch vor dir?

        Suburgatory hab ich letztens auch angefangen und find’s zwar auch nicht gerade überragend, aber auch bei weitem nicht so schlecht, dass ich’s als „guilty pleasure“ bezeichnen würde. Dasselbe gilt für Raising Hope. Von „Up All Night“ hab ich bloß den Piloten gesehen, hat mich dann aber nicht so interessiert… Und Will Arnett ist halt auch kein Jeremy Sisto.😉

  4. tvaddictfromgermany on

    Ihr seid die Besten, muss ich hier nur nochmal loswerden.🙂

  5. tvaddictfromgermany on

    @moo talai
    „Hast du BB S4 denn jetzt eigentlich schon geguckt? Oder hast du das noch vor dir?“

    Nee, das hab ich noch vor mir. Ich bin noch in S3 kurz nach „The Fly“ (wahrscheinlich kurz bevor es dann so richtig abgeht vor dem Finale), allerdings bin ich über einige dicke Ereignisse auch schon arg verspoilert, dass sind halt die Nachteile wenn man so wie ich so enorm viel im Internet, bei Twitter etc. unterwegs ist.

    Und „Suburgatory“ ist nicht wirklich eine guilty-pleasure-Serie, aber halt auch keine die mich wirklich begeistert und eigentlich sehe ich keinen richtigen Bedarf, da unbedingt am Ball zu bleiben. Momentan mach ich es noch, weil die Zeit noch da ist und es prima nebenbei laufen kann, aber so richtig umhauen tut es mich halt nicht.

    • moo talaei on

      WHAT?!? Du bist noch nicht mal mit S3 fertig? Mensch, komm mal in die Hufe! Ich fang nicht mit „State of Play“ an, bevor du da weiterguckst!😛

      • tvaddictfromgermany on

        Sind wir jetzt schon bei Erpressung angelangt😉 OK, ich seh zu dass es demnächst aufgeholt wird, versprochen.🙂

  6. moo talaei on

    Ha ja, wo sonst? Du kennst mich doch! mrgreen :mrgreen:


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