Battlestar Galactica „Bastille Day“

Beim ersten Mal, als ich „Bastille Day“ gesehen habe, hatte ich offensichtlich die DNA der Serie noch nicht wirklich verinnerlicht, denn die Folge hat mich damals doch um einiges verunsichert. Es hat für mich insgesamt ziemlich lange gedauert, bis ich mit dem Charakter Tom Zarek, der hier zum ersten Mal eine prominente Rolle spielt, warm wurde. Mittlerweile bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass es gerade diese Figuren wie Zarek sind, die einen wichtigen Aspekt der Show ausmachen. Das hat wenig mit dem kleinen Fan-Gimmick zu tun, dass Zarek-Darsteller Richard Hatch in der Originalauflage den Captain Apollo spielte (was aber in dieser Episode natürlich einen zusätzlichen Reiz jenseits der eigentlichen Handlung ausmacht). Es ist vielmehr die Tatsache, dass über Charaktere wie Zarek der Zuschauer immer wieder seine Loyalität zu den Protagonisten überprüfen muss. Dass man sicher geglaubte Machtverhältnisse und die Erkenntnis, wer hier nun im Recht ist, immer wider in Frage stellen muss und dabei einfach immer an den unangenehmen Punkt kommt, dass man noch so gute Absichten haben kann, man kann dennoch immer ob gewollt oder nicht großen Schaden anrichten. Read more »

Battlestar Galactica „Water“

An Intensität konnte die zweite Episode von „Battlestar Galactica“ mit ihrem Vorgänger „33“ nicht ganz mithalten, dennoch bleibt die Qualität der Serie weiterhin hoch und „Water“ vermittelt ein sehr beständiges Gefühl für die aussichtslose Lage, in der sich die Flotte der Überlebenden der Menschheit natürlich noch immer befindet. Unter diesem Gesichtspunkt waren viele Aspekte dieser Folge zu sehen und man hat immer wieder mit effektiven Mitteln klargemacht, wie viele Probleme die neue Situation mit sich bringt. Zusätzlich dazu gab es noch einige Momente, die ganz klar Grundlagen für spätere Entwicklungen gelegt haben, bzw. die einfach nur als kurze Erinnerungen und auch Einblicke in gewisse Charaktere dienten, die hier nicht so sehr im Vordergrund standen. Read more »

Homeland „The Clearing“

Ich bin bei „Homeland“ ein wenig in Verzug geraten und habe es nicht geschafft, einzelne ausführliche Reviews zur Ausnahmeepisode „Q & A“ und zu „A Gettysberg Adress“ zu verfassen, aber nachdem nun „The Clearing“ gelaufen ist, bin ich darüber sogar ein wenig erleichtert. Denn es waren gerade diese letzten drei Folgen in ihrer Gesamtheit, die für mich die aktuelle Staffel in den richtigen Fokus gerückt haben. Hatte ich nach den frühen, zunächst stark auf Carrie konzentrierten Episoden, ein wenig den Bezug zum Charakter Brody verloren, ist es der Serie nun gelungen, mich auch diesem wieder näher zu bringen. Read more »

Battlestar Galctica „33“

Ich wollte die Erwartungen in meiner Ankündigung zur Episode letzte Woche nicht zu hoch hängen, aber mit dem Auftakt zur regulären ersten Staffel, der Episode „33“ hat mich „Battlestar Galactica“ damals vollkommen in seinen Bann gezogen und die kleinen Zweifel, die nach der Miniserie noch bestanden, hat man hier vollkommen ausgeräumt. „33“ ist für mich eine der besten Episoden einer Sci-Fi-Serie, die ich je gesehen habe und es ist vor allem ein genialer Auftakt für eine Serie. Einer der so repräsentativ ist für das, was danach noch kommen wird, dass für mich „33“ immer die Vorzeigefolge von „Battlesar Galactica“ bleiben wird. Das bedeutet ber natürlich nicht, dass wir nun die Highlights schon hinter uns haben. Read more »

Homeland „New Car Smell“

In dieser Woche fehlen mir in gewisser Weise die Worte, um mich mit der aktuellen Episode von „Homeland“ wirklich tiefgründig auseinanderzusetzen. Und das liegt nicht daran, dass ich sie nicht gut und wichtig fand, aber irgendwie wird alles derart vom überraschenden Ende überlagert und das zuvor stattgefundene schafft es nicht, die vielen Fragen über dne weiteren Verlauf zu überdeckken. Read more »

Battlestar Galactica: Die Miniserie

„So say we all“

Herzlich willkommen zu unserem Weg durch die 1. Staffel von „Battlestar Galactica“, der Neuauflage des Stoffes aus den 70er Jahren, die neue Maßstäbe an moderne Science Fiction Serien gelegt hat. Ronald Moore (der übrigens auch eng bei „Carnivàle“ als Drehbuchschreiber und Produzent involviert war) hat hinter der Kulisse einer Weltraumsaga über eine recht kleine Gruppe von Überlebenden des Genozids der Cylons über die Menschen unheimlich viele gesellschaftlich relevante Themen behandelt und dabei wie keine andere Serie ihrer Zeit (besonders in ihrer Vielschichtigkeit und ohne einfache Antworten) die großen Themen der amerikanischen und auch der Weltgeschichte behandelt. Anfangs finden wir viele Echos von 9/11 wieder, später werden aber Dinge wie der Irakkrieg und die Verantwortung eines Besatzerstaates auftauchen und unsere Loyalitäten auf eine tiefe Probe stellen. Aber soviel nur zum Appetitmachen, denn neben all den vielen politischen Dingen ist „Battlestar Galactica“ auch eine unheimlich spannende, unterhaltsame, bewegende, oft auch lustige und alles in allem einfach eine gute Serie. Read more »

TV-Season 2012/2013: Die neuen Dramaformate

Nachdem ich vor ein paar Wochen bereits einen Blick auf die neu gestarteten Comedyserien geworfen habe, folgen nun meine Tipps für neue Dramaserien. Wobei ich dort lediglich eine Serie mit ganzem Herzen empfehlen kann, während zwei weitere zumindest weiterhin mein Interesse halten können, auch wenn sie noch einige Schwächen aufweisen. Dabei sind die meisten der neuen Serien gar nicht erst auf meiner Interessenliste aufgetaucht und bisher konnte mich noch keine Mund zu Mund Propaganda davon überzeugen, noch eine weitere auszuprobieren. Kommen wir aber nun zu den drei Serien, die ich auch in den nächsten Wochen noch weiter verfolgen werde: Read more »

Homeland „State of Independence“

Zwiegespalten, ist das erst was mir nach der dritten Episode der neuen Staffel von „Homeland“ als Fazit einfällt. Während man in einer Storyline wirklich alles richtig macht und ein Lehrstück guter und vor allem charakterbasierter Dramaturgie abliefert, ist der andere große Handlungsstrang leider das ganze Gegenteil. Da mag zwar die Idee stimmen, es war sicher ein interessanter Ansatz, den man bei den Figuren erreichen wollte, aber die Ausführung ist leider schlampig und zieht damit auch die darin enthaltenen guten und wichtigen Momente mit in die Tiefe. Read more »

Homeland „Beirut is Back“

An der Oberfläche ist „Homeland“ ein klassischer Spionagethriller, gerade in dieser Episode mit all der Action und den Suspense-Momenten zum Nägelkauen wird dies wieder einmal sehr offensichtlich. Unter dieser recht gut greifbaren Oberfläche schlummert aber so viel mehr, und auch wenn diese zweite Folge der neuen Staffel nicht ganz so viel davon zu bieten hatte wie Beispielsweise die Staffel 1 Highlights „The Weekend“ und „Marine One“, sind es doch diese bewegenden Charaktermomente, die das Herz der Serie ausmachen und den Zuschauer in einer Art an sie binden, die über das bloße Cliffhanger-Auflösen und Wissen wollen, wie es weitergeht, hinausgeht. Read more »

TV-Season 2012/2013: Die neuen Comedyformate

Die neue TV-Season kommt in den USA langsam in die Gänge und mittlerweile sind die meisten Neustarts angelaufen. Ein paar der interessanten Dramaneulinge lassen noch etwas auf sich warten (auf die ich bald auch noch einen gesonderten Blick werfen werde), aber bei den Comedyrookies sind die meisten doch mittlerweile mindestens zwei Episoden lang über die Bildschirme geflimmert und man kann sich so langsam ein Bild von ihnen machen. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, und kurz die drei neuen Serien vorstellen, die es zumindest vorläufig in meine Rotation geschafft haben: Read more »

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